RFID-System

Technologie

Die RFID-Technik ermöglicht eine Übertragung von Daten mittels Radiowellen ohne Berührung oder Sichtkontakt. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, einem Lesegerät (mit Antenne) und einem IT-System. Der Transponder besteht aus einem elektronisch programmierbaren Chip mit einer Antenne, der in ein Klebe-Etikett integriert ist. Auf dem Chip ist ein Code gespeichert, der in einer Datenbank hinterlegt ist. Das Lesegerät (Sende-Empfangs-Gerät) sendet per Funk, also mittels elektromagnetischer Wellen ein Signal, das von der Antenne des Transponders empfangen wird. Dieser sendet daraufhin die kodierte Information an das Lesegerät, wo der Code an eine Datenbank weitergeleitet und entschlüsselt wird.

RFID-System

Verbuchung

In der Bibliothek der Musik-Akademie wird das RFID-System bei der Ausleihe der Medien eingesetzt. Zu diesem Zweck wurden sämtliche Medien mit einem RFID-Etikett ausgestattet. Ein entsprechendes Equipment ermöglicht dann die Verbuchung der Medien mittels RFID-Technologie. Konkret bedeutet dies: Die Medien müssen nicht wie bisher einzeln gescannt werden, sondern können stapelweise eingelesen werden. Somit ist es möglich, dass die BenutzerInnen die Ausleihe selbstständig vornehmen.

Mediensicherung

Bei der Ausleihe werden die Medien zugleich entsichert. Ob ein Medium korrekt verbucht worden ist, kontrolliert das RFID-Gate am Ausgang. Bei nicht verbuchten Medien ertönt ein Alarmsignal.

Selbstverbuchungsstation

Mit Hilfe der Selbstverbuchungsstation können BenutzerInnen ihre Medien ohne Inanspruchnahme des Personals verbuchen. Die persönliche Identifikation geschieht wie bisher mit der BenutzerInnenkarte. Danach kann eine Aktion ausgewählt werden: Ausleihe, Konto etc. Die zu verbuchenden Medien werden im Stapel auf den Selbstverbuchungsplatz gelegt (maximal fünf Medien gleichzeitig!). Die verbuchten Titel erscheinen auf dem Bildschirm. Zum Schluss kann ein Beleg ausgedruckt werden.

 

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